
Schauspielerisch war das erste Sahne, was die beiden Hauptakteure da abgeliefert haben, war beeindruckend, ich hatte Momente, wo ich mich trotz des sehr bekannten Gesichts von Liam Neeson absolut von seiner Person trennen konnte und einen fast dokumentarischen Eindruck bekommen habe - dasselbe gilt für sein Gegenüber James Nesbitt, der allerdings leicht darunter zu leiden hatte, dass ich immer wieder der meinung war, ihn irgendwoher zu kennen, oder dass er mich an jemanden erinner - wofür er natürlich nichts kann

Thematisch war das Ganze eher schwere Kost, auch wenn es auf wahren Begebenheiten beruht, so wurde das wenigstens nicht eingeblendet, oder zumindestens habe ich nichts dergleichen gesehen

Das Verständnis der Sprache war grenzwertig, Irish ist bei bestimmten Sprechern und ab einem bestimmten Tempo "very challenging" und was können wir dankbar sein, dass die immer nüchtern redeten

Ich gebe dem Film eine glatte 2, was etwas unfairt erscheinen mag, aber für eine 1 hatte er dann doch ein wenig zuviel Einbüssungen auf meiner Unterhaltungsebene - Wertungen sind eh Quatsch, weil sie unmögliche Vergleichsmöglichkeiten von unterschiedlichen Filmen implizieren
